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von Charly's Ranch e.V.

Eine Patenschaft oder ein neues Zuhause für eines unserer Tiere

Patenschaften

Mit einer Patenschaft helfen Sie direkt einem besonderen Tier oder einer Gruppe von Tieren. Je mehr Tiere dank einer Patenschaft versorgt sind, desto mehr neue Plätze können wir schaffen, um Tieren in Not zu helfen. Unterstützen auch Sie uns durch Ihre Patenschaft mit einem monatlichen Betrag Ihrer Wahl!

Da ein Huhn in der Verpflegung nicht so teuer ist wie ein Pferd oder ein Schwein, ist es schon möglich, eine Patenschaft für ein Huhn für nur drei Euro im Monat abzuschließen. Natürlich helfen uns höhere  Beträge, z. B. 10 oder 20 Euro im Monat, noch mehr.

Auch Geschenkpatenschaften mit einer einmaligen Spende in Höhe von 60 Euro sind möglich. 

Solange Sie Pate sind, kann Charly’s Ranch auf Ihre Unterstützung zählen und Ihre Spende gezielt für notwendige Ausgaben wie Futter und Tierarztkosten einplanen. Als Pate erfahren Sie regelmäßig, wie es Ihrem Tier geht. Sie können Ihr Tier auch gerne regelmäßig besuchen, wenn Sie möchten.

Wenn Sie Pate werden möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und geben den Namen des Tieres an, für das Sie Pate werden möchten oder für das sie eine Patenschaft verschenken möchten. Wir melden uns dann bei Ihnen!

Wählen Sie hier Ihr Patentier aus:

Pate gesucht

Otto, Gustav, Shaun und Fred haben es faustdick hinter den Ohren. Erst kürzlich haben sie in einer Nacht- und Nebelaktion den Elektrozaun niedergerissen und die neugewonnene Freiheit ausgiebig genossen. Als wir morgens zum Füttern über den Hof liefen, sahen wir, was die Vier angestellt hatten.

Und wo fanden wir sie? Bei den Nachbarn. Dort machten sie sich gerade genüsslich über die Hecke her. Als nächstes muss also ein neuer und stärkerer Elektrozaun her, der die vier Schafe daran hindert, die Nachbarn zu besuchen.

Du möchtest helfen, das Leben der Schafe auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für alle Schafe oder eine Patenschaft für ein spezielles Schaf.

Übrigens: Die Schafe freuen sich auch riesig über Futterspenden: Am liebsten sind ihnen Stroh, Heu, Schafpellets (z. B. von Raiffeisen), Möhren und Äpfel.

Otto stammt aus einem Berliner Tierversuchslabor, wo wir ihn im April 2017 abholen durften. Zu dem Zeitpunkt war er drei Jahre alt und wurde als Zuchtbock verwendet. Seine Kinder leiden demnach heute noch in verschiedenen Tierversuchen.

Als das Tierversuchslabor keine Verwendung mehr für Otto hatte, durften wir ihn übernehmen, um ihm ein schönes Leben zu bieten, in dem er nie wieder für irgendwelche Zwecke gebraucht werden wird. Bei uns darf er einfach nur Schaf sein.

Seine Dankbarkeit und Freude darüber zeigt er uns täglich: Otto ist ein ganz lieber Schatz und unglaublich verschmust. Übrigens sowohl bei den anderen Tieren als auch bei uns Menschen. Da er zudem sehr harmoniebedürftig ist, sorgt er immer dafür, dass in der Gruppe der Schafe Ruhe und Zusammenhalt herrschen.

Otto ist ein Coburger Fuchs und an seinem braunen Kopf sehr gut von den anderen Schafen zu unterscheiden.

Otto hat schon zwei liebe Paten, freut sich aber über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Wir nennen ihn liebevoll „Der Große mit dem schwarzen Kopf“: Gustav ist, wie auch Shaun und Fred, ein Schwarzkopf-Schaf, aber deutlich größer als seine beiden Kumpel.

Er wurde genau wie sein Freund Otto in einem Berliner Tierversuchslabor als Zuchtbock gehalten, sodass wir davon ausgehen müssen, dass seine Nachkommen noch heute in Tierversuchen leiden.

Als wir ihn im April 2017 abholen durften, weil man keine Verwendung mehr für ihn hatte, war er drei Jahre alt. Da Schafe bis zu 20 Jahre alt werden können, hat er ein schönes und langes Leben auf Charly's Ranch vor sich.

Gustav spielt gern den Macho und Chef der Runde. Doch da hat er die Rechnung ohne Merle, das kleine Kamerun-Schaf gemacht. Du willst wissen warum? Dann schau mal bei Merle vorbei, dort erzählen wir die Geschichte.

Gustav freut sich übrigens auf tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Shauns Leben begann 2016 in jenem Berliner Tierversuchslabor, aus dem wir ihn später holen konnten. Wie sein Bruder Fred wurde er kurz nach der Geburt seiner Mutter weggenommen, die ihr Leben als „Laborschaf“ fristete. Shaun ist – so vermuten wir – ein „Überschussschaf“, das zunächst für Tierversuche gedacht war, aber dann nicht gebraucht wurde.

Das war wohl sein großes Glück, denn so kam er zu uns. Shaun und Fred sind Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Shaun ist ein wenig schüchtern und zurückhaltend und macht nur selten Blödsinn – also ganz anders als Fred.

Shaun und Fred sind Schwarzkopf-Schafe, die aber gut zu unterscheiden sind. Shaun ist für Besucher ganz leicht an seinen braun-weiß gescheckten Ohren zu erkennen, die bei Fred wie der Kopf ebenfalls schwarz sind. Shaun freut sich auf tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Freds Leben begann 2016 in jenem Berliner Tierversuchslabor, aus dem wir ihn später holen konnten. Wie sein Bruder Shaun wurde er kurz nach der Geburt seiner Mutter weggenommen, die ihr Leben als „Laborschaf“ fristete. Fred ist – so vermuten wir – ein „Überschussschaf“, das zunächst für Tierversuche gedacht war, aber dann nicht gebraucht wurde.

Das war wohl sein großes Glück, denn so kam er zu uns. Fred und Shaun sind Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Fred ist unser Ausbrecherkönig. Er springt über die höchsten Zäune, und auch Elektrozäune stoppen ihn nicht. Bei diesen Aktionen hat er sich schon einige Blessuren geholt und es leider geschafft, sich die Ohrmarken auszureißen – daher erkennen ihn Besucher an den großen Rissen in seinen Ohren.

Übrigens: Alle Klauentiere, zu denen auch Schafe zählen, müssen innerhalb der EU mit Ohrmarken gekennzeichnet sein. Dies gilt leider auch für Tiere, die auf Lebenshöfen wie Charly's Ranch leben.

Fred und Shaun sind Schwarzkopf-Schafe. Während Fred einen ganz schwarzen Kopf inklusive Ohren hat, sind Shauns Ohren braun-weiß gescheckt. Fred freut sich auf tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Merle wurde wie auch Otto und Gustav zur Zucht in einem Berliner Tierversuchslabor verwendet. Als wir im April 2017 nach Berlin fuhren, wussten wir noch nicht, dass wir auch sie am Ende des Tages mitnehmen würden. Doch Merle stand mit ihrem damals noch kleinen, namenlosen Sohn so verloren in der Ecke herum, dass wir nicht anders konnten, als die zwei ebenfalls zu retten.

So hat Merle das unglaubliche und seltene Glück, ihr letztes Kind, das wir auf den Namen Einhorn tauften, an ihrer Seite zu haben und es aufwachsen zu sehen. Merle ist schon etwas älter – leider wissen wir nicht, wie alt. Allerdings hat sie schon altersbedingte Gelenkprobleme und hinkt etwas.

Menschen gegenüber ist Merle sehr scheu, doch bei den Schafen ist sie die heimliche Chefin, die sagt, wo es langgeht. Sie ist perfekt darin, neue Futterstellen zu finden, sodass die anderen – auch Gustav, der sonst gern Chef spielt – ihr nur allzu gern überall hin folgen. Merle freut sich auf tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Einhorn wurde 2016 in dem Berliner Tierversuchslabor geboren, aus dem wir ihn und die anderen fünf Schafe im April 2017 abholen durften. Seine Mama ist Merle – Einhorn hat also das seltene Glück, nicht nur der Tierversuchsindustrie entkommen zu sein, sondern sein Leben auch noch gemeinsam mit seiner Mutter verbringen zu dürfen.

Das war großer Zufall, denn als wir nach Berlin fuhren, wussten wir nur, dass wir Otto, Gustav, Shaun und Fred retten würden. Doch als wir Merle und ihren kleinen Jungen so verloren dort stehen sahen, wollten wir auch die beiden mitnehmen. Wie gut, dass das Labor keine „Verwendung“ mehr für die beiden Tiere hatte und sie uns überließ.

Horny, wie wir den kleinen Kamerun-Schaf-Jungen liebevoll nennen, hat sich, als er ganz jung war, in jenem Tierversuchslabor in einem Zaun verfangen und sich dabei ein Horn abgerissen, das nicht mehr nachgewachsen ist. Seither hat er dort ein chronisches Ekzem, das ständig behandelt werden muss.

Derzeit bekommt er von uns alle drei Tage eine Spritze, was für ihn eine Tortur ist, da er vor Menschen wirklich große Angst hat. Hier suchen wir noch nach einer besseren Lösung. Horny hat seit neuestem eine Patin - die liebe Myriam. Er freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Maya, Luise und Mucki sind eine kleine verschworene Gemeinschaft. Die drei Ponys hängen sehr aneinander und verbringen ihre Zeit meist miteinander. Fury (u. r.), das 4. Pony der Gruppe, ging am 1. August 2018 über die Regenbogenbrücke. Im Alter von 26 Jahren und mit einigen schweren Erkrankungen behaftet, war das Leben für ihn zu einer Qual geworden.

Fury war besonders innig mit Luise befreundet, die beiden lagen meist eng beieinander und beknabberten sich liebevoll. Die Ponys konnten in Ruhe Abschied von Fury nehmen, besonders Luise litt natürlich sehr unter dem Verlust ihres besten Freundes. Anfangs wieherte sie oft und blickte in die Ferne, als ob sie jede Sekunde mit der Rückkehr Furys rechnete.

Wenn du helfen möchtest, das Leben der Ponys auf Charly’s Ranch so schön wie möglich zu gestalten, dann kannst du eine Patenschaft für die ganze Gruppe oder eine Patenschaft für ein spezielles Pony übernehmen.

Auch einmalige Geldspenden, um z. B. Heu kaufen zu können, helfen uns sehr.

Die Ponys freuen sich übrigens riesig über Pferdeleckerli wie Möhren und Äpfel oder Rote-Bete- und Möhren-Chips, die man jederzeit in unserer Spendenbox am Hof Frielick 13 hinterlegen kann.

Luise hat auf einem privaten Hof mit einem Großpferd zusammengelebt, bevor sie im September 2017 auf Charly's Ranch zog. Nach einem Unfall konnte die Besitzerin sich leider nicht mehr um die Tiere kümmern. Das Pferd war schnell verkauft, doch so ein kleines Pony ist nicht so leicht zu vermitteln. Nach einer Zeit des Alleinseins kam Luise schließlich zu uns.

Oh, wie hat sie sich gefreut, als sie die anderen Ponys erstmals erblickte! Einsamkeit ist absolut nichts für Luise, da ist sie wirklich ein kleines Sensibelchen. Sie hängt unheimlich an Maya und Mucki. Zwar zicken sich Luise und Maya öfter mal an –  wie Mädels eben so sind – doch meist stehen sie in großer Eintracht eng beieinander. Luises bester Freund war Fury, der leider am 1. August 2018 nach langer Krankheit starb.

Luise ist 18 Jahre alt, dabei aber noch sehr fit und gesund. Ihr einziges Problem: Wenn sie sich aufregt oder nervös ist, bekommt sie schnell Durchfall. Aufgrunddessen bekommt sie intervallmäßig ein Magenschutzmittel (Magnoguard von Iwest). Die Kosten für dieses Mittel belaufen sich auf rund 90 Euro pro Drei-Kilo-Eimer. Zweimal im Jahr benötigen wir so ein Eimerchen.

Luise hat bereits zwei Paten - die liebe Waltraud und die liebe Heike. Dennoch freut sie sich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Mayas Schicksal ist ganz sicher kein Einzelfall: Sie wurde einst von einer Familie als Pony fürs Kind angeschafft. Als die Tochter erwachsen wurde und eine Ausbildung begann, war Maya plötzlich überflüssig. Die Familie, die sie einst vom Pferdemarkt in Hamm zu sich holte, bemühte sich aber zumindest darum, Maya in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Das gestaltete sich schwierig, denn wer möchte schon ein altes, krankes Shetlandpony, das monatlich nur Geld kostet und von dem man keinen Nutzen hat?

So kam Maya 2014 im Alter von 20 Jahren zu uns. Übrigens: Viele Ponys haben nicht so viel Glück. Sie führt der letzte Weg dann zum Schlachter.

Maya ist sehr verschmust und holt sich tägliche Streicheleinheiten bei uns ab. Sie kann aber auch eine kleine Diva sein. Wenn wir beispielsweise auf den Sandplatz kommen, drängelt sie sich immer in den Vordergrund und lässt die anderen beiden Ponys Luise und Mucki nicht in ihre bzw. unsere Nähe. Sie möchte uns und alle Streicheleinheiten für sich allein haben. Auch wenn es ums Essen geht, kennt Maya keine Freunde und kann ganz schön herumzicken.

Von diesen Momenten abgesehen, hängt sie sehr an Luise und Mucki und ist meist in der Nähe der anderen Ponys zu finden.

Mucki ist ein Sonderfall innerhalb unserer Lebenshof-Familie, denn er hat noch eine zweite Familie, die sich um ihn kümmert. Bei uns lebt er, weil es an seinem Heimatstall keine Möglichkeit für ihn gibt, draußen zu sein. Alle Zäune dort sind für Großpferde gemacht, und Mucki als Mini-Shetlandpony würde unter jedem Zaun durchschlüpfen.

Mucki fühlt sich bei uns so richtig wohl, denn er ist der einzige Junge und versteht sich prächtig mit Maya und Luise. Er ist sehr harmoniebedürftig und kann es gar nicht ertragen, wenn die Mädels streiten. Meist geht Mucki dann dazwischen und schlichtet den Streit.

Uns gegenüber kann er aber auch ein kleiner Rotzlöffel sein, der uns in einem unbeobachteten Moment gern in den Hintern zwickt. Und der beim Möhrchen füttern auch mal auf dem Finger statt der Möhre kaut. 

Da Mucki bereits liebe Menschen hat, die sich um ihn kümmern, suchen wir für ihn keinen Paten. Über Besuche und besonders Pferdeleckerli freut er sich aber gleichwohl.

Bei den Hängebauchschweinen Lilly und Freddy handelt es sich bereits um ältere Herrschaften. Die beiden Geschwister sind 16 Jahre – was bei einer Lebenserwartung von 20 Jahren schon ein gutes Alter ist. Dass sie nicht mehr die Jüngsten sind, merkt man Lilly und Freddy auch an, denn am liebsten liegen sie gemütlich im Stroh und genießen gelassen ihr Dasein.

Die beiden kamen schon 2012 zu uns – damals entdeckten wir über Facebook, dass ein Reiterhof in der Nähe von Hannover die beiden Schweine loswerden wollte. In dem Posting hieß es wie so oft: „Sonst werden sie geschlachtet!“ Das wollten wir auf jeden Fall verhindern! So kam es, dass Kristina schon kurze Zeit später mit ihrem Onkel und einem großen Anhänger hinter dem Auto gen Hannover fuhr, um Lilly und Freddy abzuholen und ihnen ein Rentnerleben in Ruhe und Frieden zu ermöglichen.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass sie nach ihrem anstrengenden Leben auf dem Reiterhof nun schon seit sechs Jahren bei uns sind.

Du möchtest helfen, das Leben der Schweine auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für Lilly oder Freddy.

Freddy kommt wie seine Schwester Lilly von einem Reiterhof bei Hannover, wo er nur zur Bespaßung der Kinder angeschafft worden war. Als die Besitzer ihn loswerden wollten, holten wir beide kurzerhand zu uns. Freddy ist schon immer der agilere der beiden Schweine gewesen und daher nun auch als Rentner fitter und gesünder als Lilly. Da er sich viel mehr bewegt, läuft er sich auch die Klauen gut selbst ab. Sie müssen nicht, wie bei Lilly, regelmäßig geschnitten werden.

Auch für Besucher sind die beiden Schweine leicht zu unterscheiden. Freddys niedlichstes Merkmal: sein kleiner weißer Ringelschwanz, der immerzu in Bewegung ist. Außerdem hat Freddy als Eber Hauer und ist größer als seine Schwester.

Freddy ist ein ganz lieber Kerl, der sich gerne von uns über den Kopf streicheln lässt. Meist strebt er nach Harmonie und versucht es seiner Schwester Recht zu machen. Etwas kiebig wird er nur, wenn der Tierarzt auftaucht und sein linkes Hinterbein untersuchen will, an dem er einen gutartigen Tumor hat.

Freddy hat bereits einen Paten – den lieben Peter. Trotzdem freut er sich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Lilly kommt wie ihr Bruder Freddy von einem Reiterhof bei Hannover, wo sie nur zur Bespaßung der Kinder angeschafft worden war. Als die Besitzer sie loswerden wollten, holten wir beide kurzerhand zu uns.

Lilly leidet unter einigen gesundheitlichen Einschränkungen. Da sie in ihrem ersten Leben nie einem Tierarzt vorgestellt wurde, fiel nicht auf, dass sie stets zu lange Klauen hatte. Da hinderte sie über Jahre am normalen Auftreten und Herumlaufen, was dazu führte, dass sie ständig die Bänder ihrer Sprunggelenke überdehnte.

Diese Fehlhaltung hat sich auch negativ auf ihre anderen Gelenke ausgewirkt. Mittlerweile bereiten ihr auch die Hüften Probleme und Schmerzen, sodass sie seit einiger Zeit ein Schmerzmittel bekommt. Zunächst erhielt Lilly regelmäßig eine Spritze, doch wurde sie dadurch uns gegenüber immer scheuer und ängstlicher, sodass wir ihr das Metacam nun oral verabreichen. Jeden Morgen bekommt sie ein besonderes Leckerli, auf das wir das Medikament träufeln. Nun schluckt sie ihre bittere Medizin ganz gerne. Leider ist das Mittel sehr teuer, was die Kosten für Lilly ziemlich in die Höhe treibt.

Lilly hat bereits eine Patin – die liebe Julia. Trotzdem freut sie sich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. Aufgrund des teuren Medikaments würden übrigens auch wir uns sehr über Hilfe freuen.

Fröhliches Geschnatter, schon bevor man die Wiese mit dem großen Teich erreicht. Hier ist das Reich unserer fünf Gänsevögel - der Laufenten Frau Antje, Nelly und Bobo sowie des Gänsepaars Lieselotte und Lothar.

Frau Antje, Nelly, die inzwischen leider verstorbene Gretje sowie die beiden Gänse kamen im April 2017 zu uns. Sie lebten zuvor auf einem Hof in der Nachbarschaft. Als die Besitzerin umzog, konnte sie die fünf nicht mit in das neue Heim nehmen.

Längere Zeit versuchte sie, ein gutes Zuhause für das liebe Federvieh zu finden. Doch wer möchte schon Gänse haben, die oftmals lauter als ein Wachhund sind? Mehrmals fragte die Dame Myriam, ob sie sie nicht nehmen könnte, denn wir haben auf Charly's Ranch einen schönen großen Teich. Wie gemacht für die Gänsevögel.

Wir mussten dennoch ein Weilchen überlegen, denn direkt an den Teich grenzt ein Wohnhaus. Letzten Endes haben wir uns dann aber für die Laufenten und Gänse entschieden. Kurzerhand verluden wir sie und fuhren sie zu unserem Hof. Eigentlich wollten wir ihnen zuerst ihr neues Haus zeigen. Doch da hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Als die fünf den Teich sahen, wollten sie sofort schwimmen gehen. Was sollten wir da noch sagen? ;-)

Lothar ist ein Charakter für sich. Ständig beobachtet er mit wachsamem Auge die Gegend. Droht vielleicht Gefahr? Dies tut er, um seine geliebte Lieselotte zu beschützen. 

Als Lothar mit Lotte und den drei Laufenten Frau Antje, Nelly und Gretje im April 2017 auf Charly's Ranch kam, humpelte er stark. Myriam machte sich direkt auf den Weg zum Tierarzt, wo sich herausstellte, dass Lothar eine Nierenkokzidiose hatte. Wir bekamen Medikamente für ihn, und nach kurzer Zeit hatten wir das Problem im Griff.

Lothar hat eine Fehlstellung der Beine. Wenn er schnell läuft, dann kann es durchaus schon mal passieren, dass er stolpert und hinfällt. Eine zusätzliche Arthrose in den Gelenken erschwert das Ganze. Daher schwimmt er viel im Teich, und das tut ihm sichtlich gut.

Wenn es ums Futter geht, ist Lothar schnell zur Stelle und zwickt auch schon mal in die Finger, wenn es nicht schnell genug geht.

Lothar freut sich auf tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Lieselotte ist eine überaus freundliche Gänsedame. Sie beäugt alle Dinge sehr genau und ist überhaupt nicht aufdringlich. Lieselotte beißt und zwickt nicht, und wenn es Ärger gibt, geht sie diesem aus dem Weg.

Sie verbringt ihre Zeit meistens mit ihrem über alles geliebten Partner Lothar. Oft können wir die beiden beobachten, wie sie gemeinsam auf dem Teich schwimmen.

Kurze Zeit nach ihrer Ankunft auf Charly's Ranch im April 2017 stellten wir fest, dass Lieselotte humpelte - genau wie Lothar. Unsere Tierärztin stellte fest, dass Lieselotte die mittlere Zehe des rechten Fußes gebrochen hatte. Wie dieses geschah, wissen wir leider nicht. Nach einiger Zeit mit Ruhe und guter Medikation heilte die Verletzung glücklicherweise komplett aus. 

Lieselotte hat schon eine Patin, die liebe Susanne, freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Frau Antje (vorne) ist eine eher schüchterne Laufente. Sie schaut sich alles erst aus der Ferne genau an, bevor sie näherkommt. Meist läuft sie aber fröhlich mit Bobo (hinten) und Nelly über die Wiese oder schwimmt in ihrem Teich. 

Vor einiger Zeit war Frau Antje sehr krank. Sie hatte eine schwer entzündete Schwiele unter dem rechten Fuß, die Entzündung reichte bis zur Sehne und zum Knochen. Wochenlang musste Frau Antje daraufhin allein in einem Käfig hocken, weil kein Schmutz in die Wunde gelangen durfte. Zweimal täglich wechselten wir die Handtücher und reinigten und versorgten den Fuß. Dennoch bildete sich zu allem Überfluss auch noch ein Abszess. Unsere Tierärztin öffnete die Wunde, und nachdem Wundsekret und Eiter abgeflossen waren, konnte man täglich sehen, dass es Frau Antje besser ging.

Mittlerweile ist alles gut verheilt, und es hat sich an der Stelle neue Haut gebildet, die rosa statt schwarz ist. Frau Antje hat die Strapazen gut überstanden und genießt ihr Leben mit Bobo und Nelly.

Frau Antje hat schon eine Patin, ihre liebe Namensvetterin Antje, freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Nelly (vorne, mit der leider verstorbenen Gretje) ist eine kleine Dramaqueen. Wenn ihr etwas nicht passt, fängt sie lautstark an zu protestieren. Mal ist Gänserich Lothar schuld, weil er sich so auf den Salat gelegt hat, dass dieser für sie unerreichbar ist. Mal ist es Gänsedame Lieselotte, die ihr am Wassereimer den Weg versperrt. Nelly quakt alle aus ;-)

Mit den anderen beiden Laufenten versteht Nelly sich prima. Zusammen mit Frau Antje ist sie ein eingespieltes Team. Egal, was Frau Antje macht, Nelly ist dabei. Aber auch unseren lieben Bobo hat sie in ihr Herz geschlossen. 

Nelly und Frau Antje sehen sich auf den ersten Blick recht ähnlich, doch kann man sie ganz gut auseinanderhalten - vorallem, wenn sie nebeneinander stehen: Beide Enten sind schwarz und weiß, jedoch ist die Weißfläche an Nellys Hals größer.

Nelly freut sich auf tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. Und wer Nelly und ihre Freunde mit einigen Leckerli verwöhnen möchte: Wassergeflügelfutter und Möhren-Chips stehen hoch im Kurs.

Bobo ist der Erpel im Korb. Er kam Pfingsten 2018 zu uns und ist seither der wohl glücklichste Erpel auf Erden. Denn: Mit Frau Antje und Nelly ist er ganz "dicke". 

In seinem alten Heim wurde Bobo von zwei weiteren Erpeln so schlimm malträtiert, dass er völlig zerrupft, blutig und verängstigt zu uns kam.

Durch eine Facebookgruppe wurde Myriam auf den kleinen Kerl aufmerksam. Seine damalige Besitzerin wusste sich keinen Rat mehr und suchte ein schönes Zuhause für ihn. Myriam schrieb der Dame, und schon wenige Tage später brachte sie Bobo zu uns.

Anfangs war Bobo sehr verstört. Immer wenn sich ihm eine der Laufenten näherte, lief er panisch weg. Frau Antje ging immer wieder zu Bobo und animierte ihn, mit ins Wasser zu kommen. Bobo konnte aber nicht schwimmen, denn ihm fehlte die komplette Muskulatur. Zuvor wurde er schließlich immer verscheucht, wenn er ins Wasser wollte.

Es dauerte einige Wochen, bis Bobo sich zum ersten Mal traute, mit den Füßen und später bis zum Bauch ins Wasser zu gehen. Nach und nach erholte er sich von seinem Trauma, die Federn wuchsen nach, und die Muskulatur an der Brust baute sich auf. Heute ist Bobo ein kleiner frecher Erpel, der zusammen mit Frau Antje durch dick und dünn geht.

Bobo hat bereits eine Patin, die liebe Conny. Gleichwohl freut er sich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen.

Die Zahl unserer bunten Hühnerschar ändert sich ständig, da wir regelmäßig Tiere aufnehmen und leider immer auch wieder einige der älteren Hennen sterben. Derzeit leben 25 Hühner und zwei Hähne bei uns.

Heinrich und Georg lieben es, uns pünktlich zum Sonnenaufgang (wenn nicht noch früher) mit einem lauten Kikeriki zu wecken. Für die Hühner ist es allemal das Zeichen, dass es jetzt losgehen kann. Mathilda, Hildegard, Hiltrud, Martha und Co. kommen schnurstracks und laut gackernd aus ihren zwei Häusern gelaufen.

Einerseits gelten die Rufe uns. „Hey, wo bleibt ihr? Frühstück bitte!“, scheinen sie zu sagen. Andererseits leben sie fröhlich nach dem Motto: Das frühe Huhn fängt den Wurm. So machen sie sich auf, die große Wiese mit den alten Apfelbäumen, die direkt an ihre Häuser angrenzt, zu erkunden. Könnte ja sein, dass sich über Nacht etwas geändert hat...

Du möchtest helfen, das Leben der Hühner auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für die ganze Hühnerschar oder eine Patenschaft für ein Huhn oder einen der Hähne. Die Hühner und Hähne freuen sich auch sehr über Essensspenden, z. B. lieben sie „GoldDDott ZentraKorn“, ein Futter, das es bei der Raiffeisen gibt. Des Weiteren mögen sie Bananen, Weintrauben, Gurken und gekochten Reis sehr, sehr gerne.

Heinrich ist 2016 zu uns gekommen. Er stammt aus der Naturbrut eines Landwirts aus unserer Region. Dort werden die Küken von ihren Müttern ausgebrütet, die kleinen Hähne dürfen alle immerhin ein halbes Jahr alt werden, statt direkt am 1. Tag ihres Lebens getötet zu werden.

Eigentlich werden Hähne je nach Rasse acht bis zwölf Jahre alt. Was ist da schon ein halbes Jahr? Unser Heinrich wäre wohl als Brathähnchen geendet... Stattdessen lebt er nun auf Charly's Ranch ein wunderschönes Leben mit seinen Damen.

Sein großes Glück war, dass unser alter Hahn Karl ein halbes Jahr zuvor gestorben waren und wir daher den jungen Hahn problemlos aufnehmen konnten. Ein gutes Jahr lang lebte Heinrich sprichwörtlich wie Gott in Frankreich – als Hahn im Korb, unbeschwert und glücklich. Bis eine seiner Hennen im Frühling 2017, auch für uns überraschend, ein Küken ausbrütete... Heinrichs Sohn.

Um es kurz zu machen: Heute ist Georg der Chef, Heinrich blieb nur Platz zwei. Die beiden Hähne haben sich arrangiert, Heinrich kann immer noch einige Hühner um sich scharen, muss sich allerdings seinem Sohn Georg unterordnen. Heinrich hat schon einen Paten, den lieben Louis Can, freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Georg erblickte das Licht der Welt auf Charly's Ranch, als eine Henne unbemerkt ein Ei ausbrütete. Im Frühling 2017 lief plötzlich – für uns absolut überraschend – ein Küken mit über den Hof. Das Beste: Gleich zwei Hennen kümmerten sich um das Kleine.

Später erkannten wir, dass keine von beiden als biologische Mutter in Frage kommt. Denn beide waren braun, während das Küken, als es zu einem stolzen Hahn heranwuchs, ein schwarz-weiß gepunktetes Federkleid bekam. Es gab nur zwei Hennen, die aufgrund ihrer Farbe als Mütter in Frage kamen – beide waren an der Aufzucht indes nicht interessiert...

Wir nannten den kleinen Hahn Georg. Als Jugendlicher wurde er zunächst von seinem Vater Heinrich vertrieben, der schon seine Felle – ähm, Hühner – wegschwimmen sah. Wir fanden Georg beim Nachbarn wieder, wo er versuchte, ein paar Hennen für sich zu gewinnen. Dem Nachbarn war das gar nicht recht, also holten wir den Junghahn zurück.

Später kam es zu einem Hahnenkampf, aus dem Georg als Sieger hervorging. Nun kommen die beiden Hähne ganz gedeihlich miteinander aus und gehen sich meist aus dem Weg. So schlafen sie mit ihren jeweiligen Lieblingshennen in zwei verschiedenen Häusern. Wenn es aber um dieselbe Futterstelle geht, dann jagt Georg seinen Vater im wahrsten Sinne des Wortes vom Hof. Georg freut sich auf tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Über Katzen sagt man ja gemeinhin, dass sie die heimlichen Chefs in der Familie sind. Bei uns sind es definitiv die fünf Schmusetiger, die sagen, wo es langgeht. Wenn wir zur Tür hereinkommen, schauen sie uns manchmal so verwundert an, als wollten sie sagen: Wann haben wir den Menschen eigentlich die Schlüssel zu unserer Wohnung gegeben?

Die Katzen auf Charly's Ranch sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Es gibt und gab temperamentvolle und ängstliche, liebe und freche, launische und freundliche, aufgeregte und gelassene. Eines ist ihnen aber allen gemein: Sie tun, was sie wollen. Und das akzeptieren wir natürlich ohne Murren.

Du möchtest helfen, das Leben der Katzen auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für die ganze Gruppe oder eine Patenschaft für eine spezielle Katze . Wir freuen uns auch sehr über Sachspenden, z. B. Winston Katzenstreu von Rossmann oder Benevo Katzenfutter, das man beispielsweise bei kokku bestellen kann.

Unsere Lotta ist eine ganz verschmuste, liebe Katze. Sie lässt sich unheimlich gerne streicheln und kann nie genug von diesen Momenten bekommen. Sobald sich jemand von uns auf dem Sofa niederlässt, ist sie da und sagt: „Los, streichel mich. Bittteee!!!“ Lotta schnurrt dann laut und wohlig und drückt sich begeistert an uns. Das war nicht immer so. Anfangs war sie extrem schüchtern und versteckte sich, sobald sie einen Menschen sah oder hörte. Es dauert etwas, ihr Vertrauen zu erlangen.

Lotta kam 2013 als Findelkind zu uns. Birgit, eine Unterstützerin von Charly's Ranch, hatte sie in der Nähe einer Straße gefunden und gleich erkannt, dass es sich um ein kleines Katzenkind handelte. Von der Mutter war jedoch weit und breit keine Spur. Also kam die kleine Lotta zu uns.

Lotta ist die verfressenste Katze, die wir kennen. Wir müssen immer darauf achten, dass sie den anderen Katzen nicht alles vor der Nase wegschnappt. Daher müssen wir auch ständig kontrollieren, dass sie nicht zu dick wird. Wir vermuten, dass unser kleiner Nimmersatt schon als Baby Hunger leiden musste. Diese schlimme Erfahrung hat sie nie vergessen und stürzt sich daher auf jede Nahrung, die sie finden kann.

Du willst wissen, mit welch schweren Verletzungen Lotta vor einiger Zeit nach Hause kam? Dann lies unbedingt weiter!

Absolut niedlich mit ihrem schwarz-weiß gefleckten Gesicht ist die liebe Arabella. Sie wurde uns 2015 aus Ahlen vermittelt, weil die Besitzer sie loswerden wollten. Sie kam mit ihren drei Kitten zu uns, die wir später, als sie groß genug waren, weitervermittelt haben.

Arabella war anfangs sehr scheu und ließ sich nicht anfassen. Vorallem vor Männern schien sie richtig Angst zu haben. Wir vermuten, dass sie in diese Richtung sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben muss. Irgendwann war Kristinas Schwester zu Besuch und plötzlich und ohne Vorwarnung sprang Arabella auf ihren Schoß. Das Eis war gebrochen! Seit diesem für uns denkwürdigen Tag lässt sich Arabella sehr gerne streicheln. Bei Männern ist sie nach wie vor etwas scheuer, doch wenn sie sie kennt, lässt sie sich auch von ihnen mal anfassen. 

Arabella ist sehr gern im Haus, pinkelt dort aber an die unmöglichsten Stellen. Einmal hat sie es geschafft, in eine Stromleiste zu pinkeln und den kompletten Strom lahmzulegen. Manchmal tun Katzen dies, wenn sie sauer auf ihre Menschen sind, aber wie du dir denken kannst, geben wir ihr eigentlich keinen Anlass dazu und versuchen, unsere Aufgaben zu ihrer kompletten Zufriedenheit zu erledigen.

Du willst mehr über Arabellas anderes "Talent" erfahren? Dann ließ unbedingt weiter!

Tom hat sein Glück selbst in die Pfote genommen und den Weg im Frühling 2018 ganz allein zu uns gefunden. Wir wissen nicht genau, woher er kommt, vermuten aber, dass er in der Natur geboren wurde. Da bei uns in der Bauerschaft nicht alle Katzen kastriert werden, gibt es solche Wildwürfe wohl häufiger.

Tom ist sehr zurückhaltend und lässt sich nicht anfassen. Gut befreundet war er mit unserem lieben Kater Aurelius, die beiden hingen oft gemeinsam ab. Meist sehen wir Tom nur zu den Fütterungszeiten, denn dazu kommt er immer pünktlich. Aber hey – das ist schon okay. Wir sind deshalb nicht beleidigt, Tom!

Kürzlich haben wir es geschafft, Tom einzufangen und zum Tierarzt zu bringen, um ihn kastrieren zu lassen. Das war uns ein wichtiges Anliegen, schließlich wollten wir auf keinen Fall unterstützen, dass Tom Nachkommen zeugt. Er scheint uns die Aktion nicht übelgenommen zu haben, denn nach wie vor erscheint er täglich pünktlich zu den Fütterungszeiten. Unsere vorherigen Versuche, ihn mit einer Katzenfalle zu fangen, scheiterten kläglich, weil die anderen Katzen eine nach der anderen hineinstolzierten – und dann etwas bedröppelt aus der Wäsche schauten, wenn sie merkten, dass sie sich eingesperrt hatten. 

Natürlich freut sich auch Tom über tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Maja ist ein echter Stubentiger. Kälte, Wind, Regen, Schnee – das alles mag sie gar nicht. Im Winter geht sie daher auch gar nicht erst nach draußen. Da macht sie es sich am liebsten auf dem kuscheligen Sofa oder in einem der vielen Katzenkörbe gemütlich. Sie liegt eben gern auf der faulen Haut. Im Sommer macht Maya immerhin kurze Spaziergänge. Aber auch da gilt: Bitte keine Abenteuer oder lange Touren. Ein kleiner Gang durch den Garten reicht ihr schon. Man muss sich ja nicht gleich durch extreme körperliche Bewegung verausgaben, lautet wohl ihr Credo.

Maja ist die Schwester von Aurelius, der leider im September 2018 spurlos verschwunden ist. Die beiden kamen vor 13 Jahren als Babys zu uns. Die Familie, die sie zunächst aufgenommen hatte, bekam Nachwuchs und wollte deshalb die Katzen loswerden.

Maja ist sehr zierlich und sehr zurückhaltend. Daher ist es für die anderen Katzen ein Leichtes, Maja von der Futterstelle zu vertreiben. Deshalb geben wir ihr separat was zu essen. Sonst würde sie wohl verhungern.

Seit Weihnachten 2018 hat Maja eine Patin, die liebe Leonie. Gleichwohl freut sie sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. 

Luna ist unser kleines, pechschwarzes „Teufelchen“. Als Baby schoss sie an unseren Jeanshosen hoch bis in unsere Arme, wenn sie etwas von uns wollte. Glücklicherweise macht sie das nicht mehr, denn so einige Schrammen haben wir schon davongetragen. Luna kam mit etwa drei Wochen zu uns. Sie ist eine Findelkatze und als man sie fand, war klar, dass sie viel zu klein war, um von ihrer Mutter getrennt zu sein.

Luna kam 2012 fast gleichzeitig mit Dasha. So wuchsen Hund und Katze gemeinsam auf. Bis heute verbindet die beiden eine enge Freundschaft. Wenn Luna Lust auf Streicheleinheiten hat, dann geht sie zu Dasha. Sie stupst sie an, streicht mit ihrem Körper an Dasha entlang und stellt den Schwanz aufrecht. Für Dasha ist das das Zeichen. Sie nimmt die Katze, legt vorsichtig ein Bein um sie und fängt an ihr zärtlich mit den Zähnen den Nacken zu kraulen. Das ist soooo süß!

Wenn Luna nicht mit Dasha kuschelt, ist sie am liebsten draußen und erkundet die Umgebung. Meist sehen wir sie daher nur zu den Fütterungszeiten. Für uns ist das okay – wir richten uns hundertpro danach, was das liebe Katzenherz begehrt. Daher stehen wir immer gerne als Dosenöffner bereit und ziehen uns danach diskret wieder zurück.

Luna freut sich noch über tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Dasha haben wir 2012 als Welpen zu uns geholt. So ist sie von Anfang an mit Katzen und Hühnern in Kontakt gekommen und hat keinen Jagdtrieb entwickelt. Dasha liebt alle tierischen Mitbewohner – und natürlich auch uns Menschen.

Als im heißen Sommer 2018 zwei Entenfamilien bei uns einzogen, weil sie hier Wasser und Futter fanden, war Dasha auch ihnen gegenüber immer freundlich. Ebenfalls erlaubt sie es den Fasanen über unsere Wiesen oder durch unseren Garten zu laufen. Dashas Motto lautet: Leben und leben lassen!

Besonders eng verbunden ist Dasha mit Luna, die ebenfalls 2012 als Baby zu uns kam. Hund und Katze wuchsen gemeinsam auf – wie richtige Geschwister.

Noch heute geht Luna, wenn sie Lust auf Streicheleinheiten hat, nicht zu uns, sondern zu Dasha. Sie stubst Dasha an, streicht mit ihrem Körper an Dasha entlang und stellt den Schwanz aufrecht. Für Dasha ist das das Zeichen. Sie nimmt die Katze, legt vorsichtig ein Bein um sie und fängt an ihr zärtlich mit den Zähnen den Nacken zu kraulen. Eine tierisch süße Freundschaft, finden wir.

Colonel ist ein Rottweiler-Dobermann-Mix und wurde 2013 geboren. Der Hundejunge ist sehr stürmisch und möchte immer die erste Geige spielen. Das liegt wohl daran, dass er in seiner ersten Familie völlig vernachlässigt wurde. Als Welpe lebte Colonel nämlich in einem Zwinger - bis wir ihn endeckten und anschließend aufnahmen.

Glücklicherweise kam Colonel schon als kleiner Junge zu uns und konnte hier viele gute Erfahrungen mit Menschen machen. Er ist ein sehr aufgeweckter Hund und strahlt pure Freude am Leben aus.

Colonel liebt es, mit seiner Freundin Nala über Charly's Ranch zu stürmen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen bei ihm lange Spaziergänge mit seinen geliebten Menschen. Besonders hat er auch Tim und Darleen in sein Herz geschlossen. Die beiden helfen, wann immer sie können, ehrenamtlich auf Charly's Ranch aus, und gehen gerne mit den Hunden spazieren.

Colonel hat bereits einen Paten - den lieben Rüdiger. Er freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Nala ist ein europäischer Kangal, auch als Hirtenhund bekannt. Sie ist sechs Jahre alt.

Ursprünglich stammt Nala aus einer Inzucht-Beschlagnahmug. Anschließend kam sie zu einer Familie, die ihr nicht den nötigen Platz bot, den ein Kangal braucht. So kam es, dass Nala völlig unter-, die Familie aber überfordert war.

2014 kam Nala schließlich zu uns. Sie ist etwas zurückhaltend und ängstlich, aber wenn man ihr Herz erst gewonnen hat, kuschelt sie sehr gerne.

Nala war eng befreundet mit der kleinen Anneliese. Dass die beiden zusammen ein wenig wie Pat und Patachon aussahen, störte sie dabei nicht ;) Nala hat sehr unter Annelieses Tod im Jahr 2018 gelitten.

Gern ist Nala aber auch mit Colonel zusammen, saust mit ihm über den Hof und liebt lange Spaziergänge mit ihm und ihren Menschen.

Nala hat schon eine Patin - die liebe Darleen. Gleichwohl freut sie sich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. 

Erfolgreich vermittelt

Diese zwei Schmusekater konnten erfolgreich vermittelt werden.