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von Charly's Ranch e.V.

Eine Patenschaft oder ein neues Zuhause für eines unserer Tiere

Patenschaften

Mit einer Patenschaft helfen Sie direkt einem besonderen Tier oder einer Gruppe von Tieren. Je mehr Tiere dank einer Patenschaft versorgt sind, desto mehr neue Plätze können wir schaffen, um Tieren in Not zu helfen. Unterstützen auch Sie uns durch Ihre Patenschaft mit einem monatlichen Betrag Ihrer Wahl!

Da ein Huhn in der Verpflegung nicht so teuer ist wie ein Pferd oder ein Schwein, ist es schon möglich, eine Patenschaft für ein Huhn für nur drei Euro im Monat abzuschließen. Natürlich helfen uns höhere  Beträge, z. B. 10 oder 20 Euro im Monat, noch mehr.

Auch Geschenkpatenschaften mit einer einmaligen Spende in Höhe von 60 Euro sind möglich. 

Solange Sie Pate sind, kann Charly’s Ranch auf Ihre Unterstützung zählen und Ihre Spende gezielt für notwendige Ausgaben wie Futter und Tierarztkosten einplanen. Als Pate erfahren Sie regelmäßig, wie es Ihrem Tier geht. Sie können Ihr Tier auch gerne regelmäßig besuchen, wenn Sie möchten.

Wenn Sie Pate werden möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und geben den Namen des Tieres an, für das Sie Pate werden möchten oder für das sie eine Patenschaft verschenken möchten. Wir melden uns dann bei Ihnen!

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Pate gesucht

Fröhliches Geschnatter, schon bevor man die Wiese mit dem großen Teich erreicht. Hier ist das Reich unserer elf Gänsevögel: der Laufenten Frau Antje, Nelly, Bobo, Daggi, ihrer fünf Töchter sowie der Gänse Lieselotte und Toni.

Frau Antje, Nelly, die inzwischen leider verstorbene Gretje sowie die Gänse Lieselotte und der ebenfalls verstorbene Lothar kamen im April 2017 zu uns. Sie lebten zuvor auf einem Hof in der Nachbarschaft. Als die Besitzerin umzog, konnte sie die fünf nicht mit in das neue Heim nehmen und nach einigem Hin und Her kamen sie zu uns.

Bobo stieß Pfingsten 2018 zu der Gruppe. Wie es dazu kam, kannst du direkt in seiner Geschichte nachlesen.

Seit März 2019 leben nun auch Daggi und ihre fünft Töchter mit uns. Auch ihre Geschichte folgt weiter unten. 

Nach Lothars Tod im April 2019 zog Kanadagans Toni zu uns. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Lieselotte sind die beiden nun ein Herz und eine Seele.

Du möchtest helfen, das Leben der Laufenten und Gänse auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für die Gruppe der Gänsevögel oder eine Patenschaft für ein spezielles Tier.

Toni ist eine Kanadagans. Als er vor zwei Jahren angefahren wurde, nahm eine liebe Dame ihn zu sich und päppelte ihn wieder auf. Er lebte dann nur mit Hühnern zusammen und machte, Jahreszeit bedingt, oft ein riesiges Spektakel, um eine Partnerin zu finden. So kam es, dass sich bereits die Nachbarn über ihn beschwerten.

In die Freiheit entlassen werden konnte Toni leider nicht, denn er hat einen linksseitigen Kippflügel und ist dadurch flugunfäig. 

Wie es der Zufall so wollte, schrieb uns die Dame, die Tonis Leben rettete, kurz nach dem Tod unseres Gänserichs Lothar an und bat um einen Platz für Toni. Und den hatten wir ja nun. Anfangs war Lieselotte gar nicht glücklich über den neuen Ganter an ihrer Seite und würdigte ihn keines Blickes, doch nach einiger Zeit rauften die beiden sich zusammen und verstehen sich nun prächtig.

Toni hat noch keinen Paten und freut sich über tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Lieselotte ist eine überaus freundliche Gänsedame. Sie beäugt alle Dinge sehr genau und ist überhaupt nicht aufdringlich. Lieselotte beißt und zwickt nicht, und wenn es Ärger gibt, geht sie diesem aus dem Weg.

Sehr schlecht ging es ihr im April 2019, als ihr über alles geliebter Partner Lothar starb. Tagelang rief und suchte sie nach ihm. Sie vermisste ihn sehr; kein Wunder, die beiden haben ihr Leben und fast ihre komplette Zeit miteinander verbracht. Oft konnten wir die beiden beobachten, wie sie gemeinsam auf dem Teich schwammen.

Daher hatte es Kanadaganz Toni sehr schwer, als wir ihn als neuen Freund für Lieselotte zu uns holten. Lieselotte war skeptisch und wollte ihn überhaupt nicht in ihrer Nähe haben. Mittlerweile verstehen sich die beiden aber prima. 

Lieselotte hat schon eine Patin, die liebe Susanne, freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Frau Antje (vorne) ist eine eher schüchterne Laufente. Sie schaut sich alles erst aus der Ferne genau an, bevor sie näherkommt. Meist läuft sie aber fröhlich mit Bobo (hinten) und Nelly über die Wiese oder schwimmt in ihrem Teich. 

Vor einiger Zeit war Frau Antje sehr krank. Sie hatte eine schwer entzündete Schwiele unter dem rechten Fuß, die Entzündung reichte bis zur Sehne und zum Knochen. Wochenlang musste Frau Antje daraufhin allein in einem Käfig hocken, weil kein Schmutz in die Wunde gelangen durfte. Zweimal täglich wechselten wir die Handtücher und reinigten und versorgten den Fuß. Dennoch bildete sich zu allem Überfluss auch noch ein Abszess. Unsere Tierärztin öffnete die Wunde, und nachdem Wundsekret und Eiter abgeflossen waren, konnte man täglich sehen, dass es Frau Antje besser ging.

Mittlerweile ist alles gut verheilt, und es hat sich an der Stelle neue Haut gebildet, die rosa statt schwarz ist. Frau Antje hat die Strapazen gut überstanden und genießt ihr Leben mit Bobo und Nelly.

Frau Antje hat schon eine Patin, ihre liebe Namensvetterin Antje, freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Nelly (vorne, mit der leider verstorbenen Gretje) ist eine kleine Dramaqueen. Wenn ihr etwas nicht passt, fängt sie lautstark an zu protestieren. Früher schimpfte sie mit Gänserich Lothar, weil er sich so auf den Salat gelegt hatte, dass dieser für sie unerreichbar war. Heute ist es meist Gänsedame Lieselotte, die ihr am Wassereimer den Weg versperrt. Nelly quakt alle aus ;-)

Mit den anderen Laufenten versteht Nelly sich prima. Vor allem mit Frau Antje bildet sie ein eingespieltes Team. Egal, was Frau Antje macht, Nelly ist dabei. Aber auch unseren lieben Bobo hat sie in ihr Herz geschlossen. Die "Neuen", Daggi und ihre Töchter, wurden anfangs argwöhnisch beäugt, doch mittlerweile verstehen sich alle sehr gut. 

Nelly und Frau Antje sehen sich auf den ersten Blick recht ähnlich, doch kann man sie ganz gut auseinanderhalten - vorallem, wenn sie nebeneinander stehen: Beide Enten sind schwarz und weiß, jedoch ist die Weißfläche an Nellys Hals größer.

Nelly hat noch keinen Paten und freut sich auf tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. Wer Nelly und ihre Freunde mit einigen Leckerli verwöhnen möchte: Wassergeflügelfutter und Möhren-Chips stehen hoch im Kurs.

Bobo ist der Erpel im Korb. Er kam Pfingsten 2018 zu uns und ist seither der wohl glücklichste Erpel auf Erden. Denn: Mit Frau Antje und Nelly ist er ganz "dicke". 

In seinem alten Heim wurde Bobo von zwei weiteren Erpeln so schlimm malträtiert, dass er völlig zerrupft, blutig und verängstigt zu uns kam.

Durch eine Facebookgruppe wurde Myriam auf den kleinen Kerl aufmerksam. Seine damalige Besitzerin wusste sich keinen Rat mehr und suchte ein schönes Zuhause für ihn. Myriam schrieb der Dame, und schon wenige Tage später brachte sie Bobo zu uns.

Anfangs war Bobo sehr verstört. Immer wenn sich ihm eine der Laufenten näherte, lief er panisch weg. Frau Antje ging immer wieder zu Bobo und animierte ihn, mit ins Wasser zu kommen. Bobo konnte aber nicht schwimmen, denn ihm fehlte die komplette Muskulatur. Zuvor wurde er schließlich immer verscheucht, wenn er ins Wasser wollte.

Es dauerte einige Wochen, bis Bobo sich zum ersten Mal traute, mit den Füßen und später bis zum Bauch ins Wasser zu gehen. Nach und nach erholte er sich von seinem Trauma, die Federn wuchsen nach, und die Muskulatur an der Brust baute sich auf. Heute ist Bobo ein kleiner frecher Erpel, der zusammen mit Frau Antje durch dick und dünn geht.

Bobo hat bereits eine Patin, die liebe Conny. Gleichwohl freut er sich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen.

Mama Daggi zog im März 2019 mit ihren Töchtern Mona, Emma, Blondy, Flocke und Lotte bei uns ein. Die sechs Laufenten stammen aus einer Haltungsaufgabe.

Anfangs waren die Mädels sehr zurückhaltend. Daran ist der liebe Bobo nicht ganz unschuldig ;-) Als einziger Erpel auf dem Gelände nahm er seine Aufgabe, Chef der Gruppe zu sein, etwas zu ernst. Er scheuchte alle Enten von links nach rechts und von rechts nach links. Den ganzen Tag hatte er was zu sagen und zu organisieren. Zum Leidwesen der sechs neuen Enten, die sich nicht zu wehren wussten. Nur Frau Antje und Nelly beobachteten Bobos Treiben mit großer Gelassenheit nach dem Motto: Der Junge wird sich schon wieder beruhigen. 

Hat er dann auch! Nun sind die neun Laufenten ein tolles Team. Sie schwimmen auf dem Teich, laufen durchs Gras, suchen nach Essbarem, verbringen die Mittagszeit im Schatten der Bäume oder Sonnenschirme und verbringen die Nächte in ihrem Baucontainer, der sie vor Gefahren schützt und ihnen ein gemütliches Heim bietet.

Bislang haben von den Laufis nur Frau Antje und Bobo Paten. Alle anderen wünschen sich noch von Herzen liebe Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. Wie wäre es mit der frechen Emma, der kleinen Flocke, der lieben Blondy, der immer quakenden Mona oder der ängstlichen Lotte?

Mit ihren fünf Töchtern lebt Daggi seit Ende März 2019 auf Charly's Ranch und fühlt sich entenwohl. Die zweijährige Entenlady weiß genau, was sie will: Am liebsten badet sie im Teich oder ruht unter dem Sonnenschirm.

Daggis absolutes Lieblingsessen: Wassermelone. Wenn es die gibt, schimpft sie alle anderen in Grund und Boden, die sich an der Wassermelone zu schaffen machen, und klaut sie ihnen im Notfall sogar aus dem Schnabel. Eine richtige Lady eben!

Daggi hat noch keinen Paten und freut sich auf tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Sie ist ein richtiger Wildfang: Emma lässt sich von niemandem etwas sagen, weder von uns noch von ihrer Mama Daggi. Zudem ist Emma auch noch richtig mutig: Beispielsweise müssen wir beim Säubern ihrer Unterkunft immer etwas aufpassen, da sie sich gerne plötzlich und ohne Vorwarnung laut schnatternd auf die Mistgabel setzt. Sollte mal ein Fuchs ins Gehege eindringen - wir sind sicher, dass er gegen Emma keine Chance hätte. ;-)

Die kleinen Frechheiten und lauten Schnattereien von Emma sorgen immer wieder für große Heiterkeit auf Charly's Ranch. Schließlich wissen wir nie, was passieren wird, wenn wir ins Enten-Territorium "eindringen". Wird uns Emma in die Schranken weisen? Wird sie uns lautstark darauf aufmerksam machen, dass wir uns heute essenstechnisch noch nicht entsprechend um sie und die Entenschar gekümmert haben? Oder ist sie einfach mal nur liebebedürftig? Ja, auch das kann passieren!

Emma ist traurig darüber, dass sie noch keinen Paten hat finden können. Wenn es jemanden gibt, der freche Mädchen mag und Emmas Leben mit einer Patenschaft verschönern will, würde Emma und uns das riesig freuen. 

Flocke wird all die Menschen im Sturm erobern, die sich besonders für schüchterne Tiere erwärmen. Schließlich steht nicht jeder auf die wilden und frechen, die sich immer in den Vordergrund drängeln. Flocke ist sehr schüchtern und auch noch die kleinste der Laufenten. Früher wurde sie deshalb gemobbt und geht wohl auch deshalb bis heute jeglichem Stress aus dem Weg.

Wer Flocke eine riesige Freude bereiten möchte, der bringt ihr Möhren aus dem Glas beim Besuch mit.

Flocke selbst würde es ja nie zu sagen wagen, aber: Sie hat noch keinen Paten und hätte so gerne einen tollen Menschen, der ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft verschönert. Die Möhren im Glas inklusive. ;-)

Blondy ist ein echtes Mamakind: Nichts geht ohne ihre Mutter Daggi. Deshalb ist es uns auch noch nicht gelungen, ein Foto von Blondy zu machen, auf dem Daggi nicht auch drauf ist. :-) Aus dieser Eigenart ergibt sich bereits, dass Blondy ein ganz liebes Mädchen ist, das sich immer nach der Mama richtet und auch sonst ein sehr freundliches, zurückhaltendes Wesen hat.

Natürlich ist es für so jemanden wie Blondy nicht so einfach, einen Paten zu finden, denn wie soll sie ihn oder sie auf sich aufmerksam machen? Deshalb verraten wir euch hier, dass Blondy sicher die glücklichste Ente auf Erden wäre, wenn sie jemanden finden würde, der ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen mag. 

Äußerlich ist Mona kaum von ihrer Schwester Emma zu unterscheiden: Beide sind weiß mit schwarzen Tupfen im Gesicht. Vom Charakter her kommt Mona indes mehr nach ihrer "Tante" Nelly: Sie ist nämlich eine echte Quaktasche. Bei jeder noch so kleinen Gelegenheit werden vermeintliche Übeltäter von ihr lauthals ausgequakt. Wäre Mona eine andere Tierart, würden wir wohl von einer Meckerziege sprechen. Aber so ist sie eben unsere Quaktasche.

Auch Mona wartet noch sehnsüchtig auf einen Patenonkel oder eine Patentante, welche*r ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchte. 

Lotte ist die ängstliche der fünf Schwestern. Sie lässt sich auch von uns nicht aus der Hand mit Leckerlis verwöhnen. Dazu ist sie viel zu skeptisch! Man könnte sie ja anfassen. Aber wir nehmen ihr diese Eigenart nicht übel, sondern nehmen sie so wie sie ist. Ist doch schön zu sehen, dass Enten auch nur Menschen sind. Jede*r mit individuellen Eigenschaften, die sie und ihn zu etwas ganz Besonderem machen. 

Übrigens: So schüchtern sich Lotte uns gegenüber auch zeigt, so dreist ist sie bei den anderen acht Laufis: Am Essenstisch werden sie von Lotte schonmal geschubst, wenn sie selbst nicht schnell genug an die Leckereien herankommt. Scheint, als sei Lotte ein bisschen wie der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz. ;-)

Wer möchte das schüchterne Mädchen, das auch eine freche Seite hat, gerne als Patenkind haben? Denn auch Lotte wartet noch auf Ihren persönlichen Menschen, der ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft verschönert.

Otto, Gustav, Shaun und Fred haben es faustdick hinter den Ohren. So haben sie schonmal in einer Nacht- und Nebelaktion den Elektrozaun niedergerissen und die neugewonnene Freiheit ausgiebig genossen. Als wir morgens zum Füttern über den Hof liefen, sahen wir, was die Vier angestellt hatten.

Und wo fanden wir sie? Bei den Nachbarn. Dort machten sie sich gerade genüsslich über die Hecke her. Neben Otto, Gustav, Shaun und Fred leben noch Mable, Niklas und Kamerunschaf Horny mit uns.

Du möchtest helfen, das Leben der Schafe auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für alle Schafe oder eine Patenschaft für ein spezielles Schaf.

Übrigens: Die Schafe freuen sich auch riesig über Futterspenden: Am liebsten sind ihnen Stroh, Heu, Schafpellets (z. B. von Raiffeisen), Möhren und Äpfel.

Otto stammt aus einem Berliner Tierversuchslabor, wo wir ihn im April 2017 abholen durften. Zu dem Zeitpunkt war er drei Jahre alt und wurde als Zuchtbock verwendet. Seine Kinder leiden demnach heute noch in verschiedenen Tierversuchen.

Als das Tierversuchslabor keine Verwendung mehr für Otto hatte, durften wir ihn übernehmen, um ihm ein schönes Leben zu bieten, in dem er nie wieder für irgendwelche Zwecke gebraucht werden wird. Bei uns darf er einfach nur Schaf sein.

Seine Dankbarkeit und Freude darüber zeigt er uns täglich: Otto ist ein ganz lieber Schatz und unglaublich verschmust. Übrigens sowohl bei den anderen Tieren als auch bei uns Menschen. Da er zudem sehr harmoniebedürftig ist, sorgt er immer dafür, dass in der Gruppe der Schafe Ruhe und Zusammenhalt herrschen.

Otto ist ein Coburger Fuchs und an seinem braunen Kopf sehr gut von den anderen Schafen zu unterscheiden.

Otto hat schon zwei liebe Paten, die liebe Annabelle und den lieben Guido, freut sich aber über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Wir nennen ihn liebevoll „Der Große mit dem schwarzen Kopf“: Gustav ist, wie auch Shaun und Fred, ein Schwarzkopf-Schaf, aber deutlich größer als seine beiden Kumpel.

Er wurde genau wie sein Freund Otto in einem Berliner Tierversuchslabor als Zuchtbock gehalten, sodass wir davon ausgehen müssen, dass seine Nachkommen noch heute in Tierversuchen leiden.

Als wir ihn im April 2017 abholen durften, weil man keine Verwendung mehr für ihn hatte, war er drei Jahre alt. Da Schafe bis zu 20 Jahre alt werden können, hat er ein schönes und langes Leben auf Charly's Ranch vor sich.

Gustav spielt gern den Macho und Chef der Runde. Doch auch er ist im Grunde seines Herzens ein ganz lieber und verschmuster Kerl.

Gustav hat bereits einen Paten, den lieben Uwe, freut sich aber auf weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Shauns Leben begann 2016 in jenem Berliner Tierversuchslabor, aus dem wir ihn später holen konnten. Wie sein Bruder Fred wurde er kurz nach der Geburt seiner Mutter weggenommen, die ihr Leben als „Laborschaf“ fristete. Shaun ist – so vermuten wir – ein „Überschussschaf“, das zunächst für Tierversuche gedacht war, aber dann nicht gebraucht wurde.

Das war wohl sein großes Glück, denn so kam er zu uns. Shaun und Fred sind Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Shaun ist ein wenig schüchtern und zurückhaltend und macht nur selten Blödsinn – also ganz anders als Fred.

Shaun und Fred sind Schwarzkopf-Schafe, die aber gut zu unterscheiden sind. Shaun ist für Besucher ganz leicht an seinen braun-weiß gescheckten Ohren zu erkennen, die bei Fred wie der Kopf ebenfalls schwarz sind.

Der liebe Mauritius hat für Shaun eine Jahrespatenschaft übernommen (bis Mai 2020), dennoch freut sich Shaun natürlich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Freds Leben begann 2016 in jenem Berliner Tierversuchslabor, aus dem wir ihn später holen konnten. Wie sein Bruder Shaun wurde er kurz nach der Geburt seiner Mutter weggenommen, die ihr Leben als „Laborschaf“ fristete. Fred ist – so vermuten wir – ein „Überschussschaf“, das zunächst für Tierversuche gedacht war, aber dann nicht gebraucht wurde.

Das war wohl sein großes Glück, denn so kam er zu uns. Fred und Shaun sind Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Fred ist unser Ausbrecherkönig. Er springt über die höchsten Zäune, und auch Elektrozäune stoppen ihn nicht. Bei diesen Aktionen hat er sich schon einige Blessuren geholt und es leider geschafft, sich die Ohrmarken auszureißen – daher erkennen ihn Besucher an den großen Rissen in seinen Ohren.

Übrigens: Alle Klauentiere, zu denen auch Schafe zählen, müssen innerhalb der EU mit Ohrmarken gekennzeichnet sein. Dies gilt leider auch für Tiere, die auf Lebenshöfen wie Charly's Ranch leben.

Fred und Shaun sind Schwarzkopf-Schafe. Während Fred einen ganz schwarzen Kopf inklusive Ohren hat, sind Shauns Ohren braun-weiß gescheckt. Fred hat bereits zwei Paten, die liebe Johanna und den lieben Thomas, freut sich aber durchaus über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Einhorn wurde 2016 in dem Berliner Tierversuchslabor geboren, aus dem wir ihn und die anderen fünf Schafe im April 2017 abholen durften. Seine Mama war Merle – Einhorn hatte also das seltene Glück, nicht nur der Tierversuchsindustrie entkommen zu sein, sondern einen Teil seines Leben auch noch mit seiner Mutter verbringen zu können.

Am 18. April 2019 starb Merle, und ihr Sohn trauerte sehr. Die ersten Stunden lag er neben seiner Mutter, stubste sie immer wieder an, ging um sie herum, schnupperte an ihr. Es war herzergreifend. Doch Otto, Gustav, Shaun und Fred kümmerten sich um ihn, lagen abwartend in der Nähe, bis er sich verabschiedet hatte und integrierten ihn dann in ihre Gruppe. Nun nehmen sie Horny immer mit auf ihren Touren über die weitläufige Wiese. 

Als wir damals nach Berlin fuhren, wussten wir nur, dass wir Otto, Gustav, Shaun und Fred retten würden. Doch als wir Merle und ihren kleinen Jungen so verloren dort stehen sahen, wollten wir auch die beiden mitnehmen. Wie ihr seht, hat es geklappt!

Horny hatte sich, als er ganz jung war, in jenem Tierversuchslabor in einem Zaun verfangen und sich dabei ein Horn abgerissen, das nicht mehr nachwuchs. Lange hatte er dort ein chronisches Ekzem, doch kein Arzt und kein Medikament konnte ihm helfen. Erst der Einzug des kleinen Schäfchens Niklas, mit dem sich Horny gleich anfreundete, brachte Heilung. Was die Psyche alles ausrichten kann...

Horny hat zwei Paten, die liebe Myriam und den lieben Stefan. Er freut sich aber durchaus über weitere tolle Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Maya, Luise und Mucki sind eine kleine verschworene Gemeinschaft. Die drei Ponys hängen sehr aneinander und verbringen ihre Zeit meist miteinander. Fury (u. r.), das 4. Pony der Gruppe, ging am 1. August 2018 über die Regenbogenbrücke. Im Alter von 26 Jahren und mit einigen schweren Erkrankungen behaftet, war das Leben für ihn zu einer Qual geworden.

Fury war besonders innig mit Luise befreundet, die beiden lagen meist eng beieinander und beknabberten sich liebevoll. Die Ponys konnten in Ruhe Abschied von Fury nehmen, besonders Luise litt natürlich sehr unter dem Verlust ihres besten Freundes. Anfangs wieherte sie oft und blickte in die Ferne, als ob sie jede Sekunde mit der Rückkehr Furys rechnete.

Wenn du helfen möchtest, das Leben der Ponys auf Charly’s Ranch so schön wie möglich zu gestalten, dann kannst du eine Patenschaft für die ganze Gruppe oder eine Patenschaft für ein spezielles Pony übernehmen.

Auch einmalige Geldspenden, um z. B. Heu kaufen zu können, helfen uns sehr.

Die Ponys freuen sich übrigens riesig über Pferdeleckerli wie Möhren und Äpfel oder Rote-Bete- und Möhren-Chips, die man jederzeit in unserer Spendenbox am Hof Frielick 13 hinterlegen kann.

Luise hat auf einem privaten Hof mit einem Großpferd zusammengelebt, bevor sie im September 2017 auf Charly's Ranch zog. Nach einem Unfall konnte die Besitzerin sich leider nicht mehr um die Tiere kümmern. Das Pferd war schnell verkauft, doch so ein kleines Pony ist nicht so leicht zu vermitteln. Nach einer Zeit des Alleinseins kam Luise schließlich zu uns.

Oh, wie hat sie sich gefreut, als sie die anderen Ponys erstmals erblickte! Einsamkeit ist absolut nichts für Luise, da ist sie wirklich ein kleines Sensibelchen. Sie hängt unheimlich an Maya und Mucki. Zwar zicken sich Luise und Maya öfter mal an –  wie Mädels eben so sind – doch meist stehen sie in großer Eintracht eng beieinander. Luises bester Freund war Fury, der leider am 1. August 2018 nach langer Krankheit starb.

Luise ist 18 Jahre alt, dabei aber noch sehr fit und gesund. Ihr einziges Problem: Wenn sie sich aufregt oder nervös ist, bekommt sie schnell Durchfall. Aufgrunddessen bekommt sie intervallmäßig ein Magenschutzmittel (Magnoguard von Iwest). Die Kosten für dieses Mittel belaufen sich auf rund 90 Euro pro Drei-Kilo-Eimer. Zweimal im Jahr benötigen wir so ein Eimerchen.

Luise hat bereits zwei Paten - die liebe Waltraud und die liebe Heike. Dennoch freut sie sich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Mayas Schicksal ist ganz sicher kein Einzelfall: Sie wurde einst von einer Familie als Pony fürs Kind angeschafft. Als die Tochter erwachsen wurde und eine Ausbildung begann, war Maya plötzlich überflüssig. Die Familie, die sie einst vom Pferdemarkt in Hamm zu sich holte, bemühte sich aber zumindest darum, Maya in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Das gestaltete sich schwierig, denn wer möchte schon ein altes, krankes Shetlandpony, das monatlich nur Geld kostet und von dem man keinen Nutzen hat?

So kam Maya 2014 im Alter von 20 Jahren zu uns. Übrigens: Viele Ponys haben nicht so viel Glück. Sie führt der letzte Weg dann zum Schlachter.

Maya ist sehr verschmust und holt sich tägliche Streicheleinheiten bei uns ab. Sie kann aber auch eine kleine Diva sein. Wenn wir beispielsweise auf den Sandplatz kommen, drängelt sie sich immer in den Vordergrund und lässt die anderen beiden Ponys Luise und Mucki nicht in ihre bzw. unsere Nähe. Sie möchte uns und alle Streicheleinheiten für sich allein haben. Auch wenn es ums Essen geht, kennt Maya keine Freunde und kann ganz schön herumzicken. Von diesen Momenten abgesehen, hängt sie sehr an Luise und Mucki und ist meist in der Nähe der anderen Ponys zu finden.

Maya hat noch keinen Paten und freut sich über einen tollen Menschen, der ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchte. 

Mucki ist ein Sonderfall innerhalb unserer Lebenshof-Familie, denn er hat noch eine zweite Familie, die sich um ihn kümmert. Bei uns lebt er, weil es an seinem Heimatstall keine Möglichkeit für ihn gibt, draußen zu sein. Alle Zäune dort sind für Großpferde gemacht, und Mucki als Mini-Shetlandpony würde unter jedem Zaun durchschlüpfen.

Mucki fühlt sich bei uns so richtig wohl, denn er ist der einzige Junge und versteht sich prächtig mit Maya und Luise. Er ist sehr harmoniebedürftig und kann es gar nicht ertragen, wenn die Mädels streiten. Meist geht Mucki dann dazwischen und schlichtet den Streit.

Uns gegenüber kann er aber auch ein kleiner Rotzlöffel sein, der uns in einem unbeobachteten Moment gern in den Hintern zwickt. Und der beim Möhrchen füttern auch mal auf dem Finger statt der Möhre kaut. 

Da Mucki bereits liebe Menschen hat, die sich um ihn kümmern, suchen wir für ihn keinen Paten. Über Besuche und besonders Pferdeleckerli freut er sich aber gleichwohl.

Leider gibt es seit dem 15. August 2019 nur noch ein Schwein auf Charly's Ranch - den lieben Freddy (l. im Bild). Denn an diesem Tag starb seine liebe Schwester Lilly (s. Kategorie "In Erinnerung"). Zum Zeitpunkt von Lillys Tod waren die Geschwister 17 Jahre alt und hatten ihr komplettes Leben miteinander verbracht. Man kann sich daher vorstellen, wie sehr Freddy unter dem Tod seiner Schwester leidet.

Die beiden kamen schon 2012 zu uns – damals entdeckten wir über Facebook, dass ein Reiterhof in der Nähe von Hannover die beiden Schweine loswerden wollte. In dem Posting hieß es wie so oft: „Sonst werden sie geschlachtet!“ Das wollten wir auf jeden Fall verhindern! So kam es, dass Kristina schon kurze Zeit später mit ihrem Onkel und einem großen Anhänger hinter dem Auto gen Hannover fuhr, um Lilly und Freddy abzuholen und ihnen ein Rentnerleben in Ruhe und Frieden zu ermöglichen.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass sie nach ihrem anstrengenden Leben auf dem Reiterhof bei uns alt werden durften. Lilly waren immerhin sieben Jahre auf Charly's Ranch vergönnt; hoffen wir, dass es bei Freddy noch einige mehr werden.

Freddy kommt wie seine inzwischen verstorbene Schwester Lilly von einem Reiterhof bei Hannover, wo er nur zur Bespaßung der Kinder angeschafft worden war. Als die Besitzer ihn loswerden wollten, holten wir beide kurzerhand zu uns. Freddy war immer das agilere der beiden Schweine und ist daher nun auch als Rentner noch relativ fit und gesund und macht viele Spaziergänge im Garten.

Da Lilly kürzlich verstorben ist, geht es Freddy allerdings derzeit gar nicht gut. Er vermisst sie sehr und sucht sie oft. Ihn so leiden zu sehen, tut uns in den Herzen weh. Daher gehen wir besonders häufig zu ihm, um ihn mit ein paar Streicheleinheiten oder einem besonderen Leckerli etwas aufzumuntern und abzulenken.

Freddy ist ein ganz lieber Kerl, der sich gerne von uns über den Kopf streicheln lässt. Auch er hat bereits einen Paten – den lieben Peter. Trotzdem freut er sich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Die Zahl unserer bunten Hühnerschar ändert sich ständig, da wir regelmäßig Tiere aufnehmen und leider immer auch wieder einige der älteren Hennen sterben. Derzeit leben 25 Hühner und zwei Hähne bei uns.

Heinrich und Georg lieben es, uns pünktlich zum Sonnenaufgang (wenn nicht noch früher) mit einem lauten Kikeriki zu wecken. Für die Hühner ist es allemal das Zeichen, dass es jetzt losgehen kann. Mathilda, Hildegard, Hiltrud, Martha und Co. kommen schnurstracks und laut gackernd aus ihren zwei Häusern gelaufen.

Einerseits gelten die Rufe uns. „Hey, wo bleibt ihr? Frühstück bitte!“, scheinen sie zu sagen. Andererseits leben sie fröhlich nach dem Motto: Das frühe Huhn fängt den Wurm. So machen sie sich auf, die große Wiese mit den alten Apfelbäumen, die direkt an ihre Häuser angrenzt, zu erkunden. Könnte ja sein, dass sich über Nacht etwas geändert hat...

Du möchtest helfen, das Leben der Hühner auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für die ganze Hühnerschar oder eine Patenschaft für ein Huhn oder einen der Hähne. Die Hühner und Hähne freuen sich auch sehr über Essensspenden, z. B. lieben sie „GoldDDott ZentraKorn“, ein Futter, das es bei der Raiffeisen gibt. Des Weiteren mögen sie Bananen, Weintrauben, Gurken und gekochten Reis sehr, sehr gerne.

Heinrich ist 2016 zu uns gekommen. Er stammt aus der Naturbrut eines Landwirts aus unserer Region. Dort werden die Küken von ihren Müttern ausgebrütet, die kleinen Hähne dürfen alle immerhin ein halbes Jahr alt werden, statt direkt am 1. Tag ihres Lebens getötet zu werden.

Eigentlich werden Hähne je nach Rasse acht bis zwölf Jahre alt. Was ist da schon ein halbes Jahr? Unser Heinrich wäre wohl als Brathähnchen geendet... Stattdessen lebt er nun auf Charly's Ranch ein wunderschönes Leben mit seinen Damen.

Sein großes Glück war, dass unser alter Hahn Karl ein halbes Jahr zuvor gestorben waren und wir daher den jungen Hahn problemlos aufnehmen konnten. Ein gutes Jahr lang lebte Heinrich sprichwörtlich wie Gott in Frankreich – als Hahn im Korb, unbeschwert und glücklich. Bis eine seiner Hennen im Frühling 2017, auch für uns überraschend, ein Küken ausbrütete... Heinrichs Sohn.

Um es kurz zu machen: Heute ist Georg der Chef, Heinrich blieb nur Platz zwei. Die beiden Hähne haben sich arrangiert, Heinrich kann immer noch einige Hühner um sich scharen, muss sich allerdings seinem Sohn Georg unterordnen. Heinrich hat schon einen Paten, den lieben Louis Can, freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Georg erblickte das Licht der Welt auf Charly's Ranch, als eine Henne unbemerkt ein Ei ausbrütete. Im Frühling 2017 lief plötzlich – für uns absolut überraschend – ein Küken mit über den Hof. Das Beste: Gleich zwei Hennen kümmerten sich um das Kleine.

Später erkannten wir, dass keine von beiden als biologische Mutter in Frage kommt. Denn beide waren braun, während das Küken, als es zu einem stolzen Hahn heranwuchs, ein schwarz-weiß gepunktetes Federkleid bekam. Es gab nur zwei Hennen, die aufgrund ihrer Farbe als Mütter in Frage kamen – beide waren an der Aufzucht indes nicht interessiert...

Wir nannten den kleinen Hahn Georg. Als Jugendlicher wurde er zunächst von seinem Vater Heinrich vertrieben, der schon seine Felle – ähm, Hühner – wegschwimmen sah. Wir fanden Georg beim Nachbarn wieder, wo er versuchte, ein paar Hennen für sich zu gewinnen. Dem Nachbarn war das gar nicht recht, also holten wir den Junghahn zurück.

Später kam es zu einem Hahnenkampf, aus dem Georg als Sieger hervorging. Nun kommen die beiden Hähne ganz gedeihlich miteinander aus und gehen sich meist aus dem Weg. So schlafen sie mit ihren jeweiligen Lieblingshennen in zwei verschiedenen Häusern. Wenn es aber um dieselbe Futterstelle geht, dann jagt Georg seinen Vater im wahrsten Sinne des Wortes vom Hof. Georg freut sich auf tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Colonel ist ein Rottweiler-Dobermann-Mix und wurde 2013 geboren. Der Hundejunge ist sehr stürmisch und möchte immer die erste Geige spielen. Das liegt wohl daran, dass er in seiner ersten Familie völlig vernachlässigt wurde. Als Welpe lebte Colonel nämlich in einem Zwinger - bis wir ihn endeckten und anschließend aufnahmen.

Glücklicherweise kam Colonel schon als kleiner Junge zu uns und konnte hier viele gute Erfahrungen mit Menschen machen. Er ist ein sehr aufgeweckter Hund und strahlt pure Freude am Leben aus.

Colonel liebt es, mit seiner Freundin Nala über Charly's Ranch zu stürmen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen bei ihm lange Spaziergänge mit seinen geliebten Menschen. Besonders hat er auch Tim und Darleen in sein Herz geschlossen. Die beiden helfen, wann immer sie können, ehrenamtlich auf Charly's Ranch aus, und gehen gerne mit den Hunden spazieren.

Colonel hat bereits einen Paten - den lieben Rüdiger. Er freut sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Über Katzen sagt man ja gemeinhin, dass sie die heimlichen Chefs in der Familie sind. Bei uns sind es definitiv die fünf Schmusetiger, die sagen, wo es langgeht. Wenn wir zur Tür hereinkommen, schauen sie uns manchmal so verwundert an, als wollten sie sagen: Wann haben wir den Menschen eigentlich die Schlüssel zu unserer Wohnung gegeben?

Die Katzen auf Charly's Ranch sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Es gibt und gab temperamentvolle und ängstliche, liebe und freche, launische und freundliche, aufgeregte und gelassene. Eines ist ihnen aber allen gemein: Sie tun, was sie wollen. Und das akzeptieren wir natürlich ohne Murren.

Du möchtest helfen, das Leben der Katzen auf Charly's Ranch so schön wie möglich zu gestalten? Dann übernimm eine Patenschaft für die ganze Gruppe oder eine Patenschaft für eine spezielle Katze . Wir freuen uns auch sehr über Sachspenden, z. B. Winston Katzenstreu von Rossmann oder Benevo Katzenfutter, das man beispielsweise bei kokku bestellen kann.

Unsere Lotta ist eine ganz verschmuste, liebe Katze. Sie lässt sich unheimlich gerne streicheln und kann nie genug von diesen Momenten bekommen. Sobald sich jemand von uns auf dem Sofa niederlässt, ist sie da und sagt: „Los, streichel mich. Bittteee!!!“ Lotta schnurrt dann laut und wohlig und drückt sich begeistert an uns. Das war nicht immer so. Anfangs war sie extrem schüchtern und versteckte sich, sobald sie einen Menschen sah oder hörte. Es dauert etwas, ihr Vertrauen zu erlangen.

Lotta kam 2013 als Findelkind zu uns. Birgit, eine Unterstützerin von Charly's Ranch, hatte sie in der Nähe einer Straße gefunden und gleich erkannt, dass es sich um ein kleines Katzenkind handelte. Von der Mutter war jedoch weit und breit keine Spur. Also kam die kleine Lotta zu uns.

Lotta ist die verfressenste Katze, die wir kennen. Wir müssen immer darauf achten, dass sie den anderen Katzen nicht alles vor der Nase wegschnappt. Daher müssen wir auch ständig kontrollieren, dass sie nicht zu dick wird. Wir vermuten, dass unser kleiner Nimmersatt schon als Baby Hunger leiden musste. Diese schlimme Erfahrung hat sie nie vergessen und stürzt sich daher auf jede Nahrung, die sie finden kann.

Du willst wissen, mit welch schweren Verletzungen Lotta vor einiger Zeit nach Hause kam? Dann lies unbedingt weiter!

Nala ist ein europäischer Kangal, auch als Hirtenhund bekannt. Sie ist sechs Jahre alt.

Ursprünglich stammt Nala aus einer Inzucht-Beschlagnahmug. Anschließend kam sie zu einer Familie, die ihr nicht den nötigen Platz bot, den ein Kangal braucht. So kam es, dass Nala völlig unter-, die Familie aber überfordert war.

2014 kam Nala schließlich zu uns. Sie ist etwas zurückhaltend und ängstlich, aber wenn man ihr Herz erst gewonnen hat, kuschelt sie sehr gerne.

Nala war eng befreundet mit der kleinen Anneliese. Dass die beiden zusammen ein wenig wie Pat und Patachon aussahen, störte sie dabei nicht ;) Nala hat sehr unter Annelieses Tod im Jahr 2018 gelitten.

Gern ist Nala aber auch mit Colonel zusammen, saust mit ihm über den Hof und liebt lange Spaziergänge mit ihm und ihren Menschen.

Nala hat schon eine Patin - die liebe Darleen. Gleichwohl freut sie sich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. 

Tom hat sein Glück selbst in die Pfote genommen und den Weg im Frühling 2018 ganz allein zu uns gefunden. Wir wissen nicht genau, woher er kommt, vermuten aber, dass er in der Natur geboren wurde. Da bei uns in der Bauerschaft nicht alle Katzen kastriert werden, gibt es solche Wildwürfe wohl häufiger.

Tom ist sehr zurückhaltend und lässt sich nicht anfassen. Gut befreundet war er mit unserem lieben Kater Aurelius, die beiden hingen oft gemeinsam ab. Meist sehen wir Tom nur zu den Fütterungszeiten, denn dazu kommt er immer pünktlich. Aber hey – das ist schon okay. Wir sind deshalb nicht beleidigt, Tom!

Kürzlich haben wir es geschafft, Tom einzufangen und zum Tierarzt zu bringen, um ihn kastrieren zu lassen. Das war uns ein wichtiges Anliegen, schließlich wollten wir auf keinen Fall unterstützen, dass Tom Nachkommen zeugt. Er scheint uns die Aktion nicht übelgenommen zu haben, denn nach wie vor erscheint er täglich pünktlich zu den Fütterungszeiten. Unsere vorherigen Versuche, ihn mit einer Katzenfalle zu fangen, scheiterten kläglich, weil die anderen Katzen eine nach der anderen hineinstolzierten – und dann etwas bedröppelt aus der Wäsche schauten, wenn sie merkten, dass sie sich eingesperrt hatten. 

Natürlich freut sich auch Tom über tolle Menschen, die sein Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Maja ist ein echter Stubentiger. Kälte, Wind, Regen, Schnee – das alles mag sie gar nicht. Im Winter geht sie daher auch gar nicht erst nach draußen. Da macht sie es sich am liebsten auf dem kuscheligen Sofa oder in einem der vielen Katzenkörbe gemütlich. Sie liegt eben gern auf der faulen Haut. Im Sommer macht Maya immerhin kurze Spaziergänge. Aber auch da gilt: Bitte keine Abenteuer oder lange Touren. Ein kleiner Gang durch den Garten reicht ihr schon. Man muss sich ja nicht gleich durch extreme körperliche Bewegung verausgaben, lautet wohl ihr Credo.

Maja ist die Schwester von Aurelius, der leider im September 2018 spurlos verschwunden ist. Die beiden kamen vor 13 Jahren als Babys zu uns. Die Familie, die sie zunächst aufgenommen hatte, bekam Nachwuchs und wollte deshalb die Katzen loswerden.

Maja ist sehr zierlich und sehr zurückhaltend. Daher ist es für die anderen Katzen ein Leichtes, Maja von der Futterstelle zu vertreiben. Deshalb geben wir ihr separat was zu essen. Sonst würde sie wohl verhungern.

Seit Weihnachten 2018 hat Maja eine Patin, die liebe Leonie. Gleichwohl freut sie sich aber natürlich über weitere tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten. 

Luna ist unser kleines, pechschwarzes „Teufelchen“. Als Baby schoss sie an unseren Jeanshosen hoch bis in unsere Arme, wenn sie etwas von uns wollte. Glücklicherweise macht sie das nicht mehr, denn so einige Schrammen haben wir schon davongetragen. Luna kam mit etwa drei Wochen zu uns. Sie ist eine Findelkatze und als man sie fand, war klar, dass sie viel zu klein war, um von ihrer Mutter getrennt zu sein.

Luna kam 2012 fast gleichzeitig mit Dasha. So wuchsen Hund und Katze gemeinsam auf. Bis heute verbindet die beiden eine enge Freundschaft. Wenn Luna Lust auf Streicheleinheiten hat, dann geht sie zu Dasha. Sie stupst sie an, streicht mit ihrem Körper an Dasha entlang und stellt den Schwanz aufrecht. Für Dasha ist das das Zeichen. Sie nimmt die Katze, legt vorsichtig ein Bein um sie und fängt an ihr zärtlich mit den Zähnen den Nacken zu kraulen. Das ist soooo süß!

Wenn Luna nicht mit Dasha kuschelt, ist sie am liebsten draußen und erkundet die Umgebung. Meist sehen wir sie daher nur zu den Fütterungszeiten. Für uns ist das okay – wir richten uns hundertpro danach, was das liebe Katzenherz begehrt. Daher stehen wir immer gerne als Dosenöffner bereit und ziehen uns danach diskret wieder zurück.

Luna freut sich noch über tolle Menschen, die ihr Leben auf Charly's Ranch mit einer Patenschaft unterstützen möchten.

Dasha haben wir 2012 als Welpen zu uns geholt. So ist sie von Anfang an mit Katzen und Hühnern in Kontakt gekommen und hat keinen Jagdtrieb entwickelt. Dasha liebt alle tierischen Mitbewohner – und natürlich auch uns Menschen.

Als im heißen Sommer 2018 zwei Entenfamilien bei uns einzogen, weil sie hier Wasser und Futter fanden, war Dasha auch ihnen gegenüber immer freundlich. Ebenfalls erlaubt sie es den Fasanen über unsere Wiesen oder durch unseren Garten zu laufen. Dashas Motto lautet: Leben und leben lassen!

Besonders eng verbunden ist Dasha mit Luna, die ebenfalls 2012 als Baby zu uns kam. Hund und Katze wuchsen gemeinsam auf – wie richtige Geschwister.

Noch heute geht Luna, wenn sie Lust auf Streicheleinheiten hat, nicht zu uns, sondern zu Dasha. Sie stubst Dasha an, streicht mit ihrem Körper an Dasha entlang und stellt den Schwanz aufrecht. Für Dasha ist das das Zeichen. Sie nimmt die Katze, legt vorsichtig ein Bein um sie und fängt an ihr zärtlich mit den Zähnen den Nacken zu kraulen. Eine tierisch süße Freundschaft, finden wir.

Erfolgreich vermittelt

Diese zwei Schmusekater konnten erfolgreich vermittelt werden.